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Dienstag, 29. Mai 2012

Kondome als notwendiger Reisebedarf

Ein Sex-Shop geht durch die Presse. Noch bessere PR kann einem Laden nicht passieren. Und nun darf dieses Geschäft auch noch Sonntags öffnen. Es handelt sich um einen Sex-Shop am Münchner Hauptbahnhof. Dass die Bayern prüde und konservativ sind, ist bekannt. Aber nun wird's besonders amüsant: Das Kreisverwaltungsreferat der bayrischen Landeshauptstadt hatte dem Betreiber das Öffnen an Sonn- und Feiertagen untersagt. Der Ladenbetreiber reichte darauf hin klage ein und argumentierte damit, dass der Sex-Shop ebenso Reisebedarf verkaufe, wie andere Läden am Hauptbahnhof auch. Als Reisebedarf werden Zeitschriften, Bücher und Tonträger bezeichnet, welche sich ebenfalls im Regal des Sex-Shops befinden. Nach Meinung des Kresiverwaltungreferats hatte der Gesetzgeber jedoch nicht erotische Literatur im Sinne bei der Sonntagsausnahmeregelung.

Das Ladenschlussgesetz sieht Ausnahmeregelungen bezüglich des Sonntagsverkaufsverbot an Personenbahnhöfen vor, wenn "Bedürfnisse von Reisenden erfüllt werden". Darunter fallen Zeitschriften, Magazine, Andenken und Toilettenartikel - das Gesetz fällt keinerlei Aussage über Verwendungszweck oder Inhalt. So bezeichnet der Besitzer des Sex-Shops auch seine erotischen Spielchen als passendes Reiseandenken. Auch Kondome, DVDs, Druckerzeugnisse, Spiele und Geschenkartikel sollten ebenfalls am Sonntag verkauft werden dürfen. Kondome bieten Schutz vor Geschlechtskrankheiten & Co und können daher als notwendigen Reisebedarf (gesundheitliche Notwendigkeit) bezeichnet werden.

gemobbst von der Augsburger Allgmeinen.

Das Gericht fiel seine Entscheidung zu Gunsten des Sex-Shops. Allerdings darf an Sonn- und Feiertagen nicht das Ganze Sortiment verkauft werden, sondern lediglich Produkte, die eben diesem Reisegedanken entsprechen. Daher darf nun das Erotik-Geschäft am Münchner Hauptbahnhof ab sofort auch am Tag des Herrn öffnen. Halleluljah.

Dienstag, 10. April 2012

Das iPhone als "Kondomautomat"

Safer Sex ist Thema – großes Thema. Immer mehr liest man von Geschlechtskrankheiten, neben HIV, deren Symptome sich alles andere als angenehm anhören. Zudem kann ein Kondom vor einer Schwangerschaft schützen (falls Frau auf die Pille verzichtet). Kurz um: Gummis boomen! Einige Smartphones tragen sogar den Namen der Verhüterli. Jetzt rückt das iPhone nach mit dieser Hülle für das Kondom.

Wo bewahrt man das Kondom für den Notfall auf? Die wohl häufigste Antwort dürfte „Geldbeutel“ lauten. Jedoch kann durch die Reibung und das viele Kleingeld das Kondom nur eine kurze Dauer heil überleben. Wir Frauen habe noch die Möglichkeit, die Handtasche umzubauen, um dort das Kondom zu verstecken.

Jetzt schafft jedoch ein australisches Unternehmen Opena für Abhilfe. Endlich gibt es eine diskrete Möglichkeit, das Kondom zu verstecken.  Das Startup-Unternehmen entwickelt schöne Sachen, welche die Menschheit unbedingt braucht – oder auch nicht. Ein absoluter Erfolg des Unternehmens war bereits eine iPhone-Hülle mit integriertem Flaschenöffner (irgendwie erinnert mich das an die Reef Schuhe mit Flaschenöffner).

Diskret versteckt im iPhone: das Kondom.
Nun hat das Unternehmen eine neue Erfindung auf den Markt gebracht: Playa Case – die iPhone Hülle mit verstecktem Fach fürs Kondom. Die Hülle ist für das iPhone 4 und 4S bereits erhältlich. Dank leichtem Schiebermechanismus lässt sich die Hülle aufmachen und das Kondom wird frei.

„Schütz dich und dein iPhone“
Der Slogan ist einfach der Hammer. Das Werbevideo erzählt von der ersten peinlichen Erfahrung mit einem Kondom. Diskret versteckt, kann ein solcher Vorfall mit der Playa Case nicht mehr passieren.

Einige Kritiker zischen aus den Ecken, dass der Besitzer einer solcher iPhone-Hülle schon vor dem Party machen davon ausginge, jemanden mit heim zu nehmen. Ja und, wenn es soweit kommt, ist auf jeden Fall ein passendes und schützendes Kondom zur Hand. Nur ist die Frage: merkt das jemand, wenn das iPhone plötzlich gefühlte 15cm dick ist :D


Donnerstag, 9. Februar 2012

Verbannt! Brutale Kondomwerbung

Kondome sind top – oder etwa nicht?! Jede Befürwortung von Kondomen ist doch eigentlich sehr lobenswert. Jedoch hat diese Gutmüdigkeit ein Werbefilm auf die Spitze getrieben.

Kondome haben eigentlich den Nutzen vor Geschlechtskrankheiten und vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Da es bereits viele Empfängnisverhütende Mittel gibt, werden Kondome oftmals mit der Tatsache beworben, dass diese das einzige Schutzmittel gegen Geschlechtskrankheiten sind. Jeder kennt die Kampagne „Mach’s mit“.

Die schlimmste Geschlechtskrankheit, die oftmals als Träger der Werbebotschaft fungiert, ist Aids. Dennoch gibt es auch weitere sexuell übertragbare Infektionen, die unbehandelt zu ernsthaften Komplikationen führen können. Beispiele für solche Geschlechtskrankheiten sind Chlamydien, Tripper oder Genitalherpes. Zwar steigt die Popularität der Kondome, dennoch wächst auch die Zahl der Erkrankungen stetig. Eigentlich sollten wir’s doch besser wissen oder nicht?

Geschlechtskrankheiten sind oftmals peinlich und niemand spricht wirklich gerne über eine solche Infektion. Wer dieser Peinlichkeit entgehen möchte, sollte vor dem Sex öfters mal zum Kondom greifen…

Ganz im Gegensatz zu den bisherigen Kondom-Kampagnen, beruft sich nun der Werbespot auf die Verhütung. Ein völlig neues Konzept? Ursprünglich wurde der Spot produziert, um vergangenen Sonntag während dem Superbowl zu laufen. Die Werbung wurde jedoch verbannt mit der Begründung: zu brutal!

Warum? Seht selbst ……